Übersicht
[Gerhard Erzbischof von Mainz] an alle Äbte, Pröpste, Archidiakone, Erzpriester, Dekane, Plebane, Vizeplebane und Rektoren von Kapellen und an den Konvent der Nonnen von St. Marien zu Allendorf (Alden-): Jesus hat im Evangelium gesagt: seid barmherzig, wie Euer Vater barmherzig ist. Jeder sollte sich auf den Tag des jüngsten Gerichts durch gute Werke vorbereiten. Wer gute Werke säht, wird dadurch das ewige Leben ernten. Daher werden die Empfänger gebeten, den Priester Bruno genannt von Naumburg (Nuwe-), Überbringer dieser Urkunde und erzbischöflichen Prokurator, zu fördern. Das Nonnenkloster St. Marien zu Allendorf, Diözese Mainz (Mogunt.), hat, wie allgemein bekannt ist, an Gebäuden, Schmuck, Büchern, Kelchen, Leuchten, Glocken und Nebengebäuden durch die Truppen des Königs [Adolf] großen Schaden erlitten, ja ist zu Funken und Asche geworden. Die dortigen Nonnen können sich nur durch Almosen der Gläubigen erhalten; andernfalls müßten sie zur Schande des Ordens und der Kirche in der Welt umherirren. Insgesamt sind der Kirche zu Allendorf von 26 Erzbischöfen und Bischöfen Ablässe verliehen und vom Heiligen Stuhl bestätigt worden; diese belaufen sich für alle, die die Kirche unterstützen, auf dem Totenbett Legate machen oder die Kirche persönlich aufsuchen, auf sieben Jahre für läßliche Sünden, sechs vierzigtägige Bußzeiten (karene) und 1380 Tage. Siegel des Ausstellers zum Zeichen der Bestätigung.Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen » Kloster Allendorf/Urkunden
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