Abbildung nur Theaterzettel
Vollständiges Programmheft in: Landesarchiv Thüringen - Hauptstaatsarchiv Weimar, Generalintendanz des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar Nr. 2899, Bl. 72VS-83RS.
Enthält: Theaterzettel (Bl. 72VS/RS).- Besetzung für alle 12 Bilder von „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Bl. 73VS).- Fotografien, o. Autor u. J., und Kurzbiografien von Regisseur Heinz- Uwe Haus, Bühnenbildner Hernándo León und Literaturwissenschaftler Carlos Maldonado (Bl. 73RS).- Beitrag von Bernhard Reich (1892-1972) über „Nein dem „gesunden Menschenverstand““, Karikatur von Bertolt Brecht, (von Sabba?), o. J., Beitrag von Bertolt Brecht „Was eine Aufführung von „Mutter Courage und ihre Kinder“ hauptsächlich zeigen soll“, Auszug aus einem Brief von Heinz- Uwe Haus an Carlos Maldonado, 13.8.1976, Beitrag mit Daten zu „Mutter Courage und ihre Kinder“, Fotografien aus der Uraufführung des Stücks am Schauspielhaus Zürich mit Therese Giehse (Courage), Wolfgang Langhoff (Eilif), Karl Paryla (Schweizerköbi) und Erika Pesch (Kattrin), Fotografie aus der Aufführung des Stücks am Deutschen Theater Berlin mit Helene Weigel (Courage), Werner Hinz (Feldprediger) und Paul Bildt (Koch) (Bl. 74VS-75VS).- Graphik von Sofia Svoronou, griechische Malerin und Soziologin, mit zwei Bildern, welche einmal eine Frau zeigen und auf dem anderen Bild steht „…Haben sie sich eingemischt in ihre eigenen Angelegenheiten und den König eingegriffen… so haben sie sich einen Friedensbruchs schuldig gemacht, und alles Blut kommt auf ihr Haupt“, 1977 (Bl. 75RS).- Beitrag mit einem Auszug aus Brechts „Arbeitsjournal“, Abdruck aus dem „Arbeitsjournal“, Karikatur Bertolt Brechts von (Seib?), o. J. (Bl.76VS).- Auszug aus Bertolt Brechts „Me-ti. Buch der Wendungen 1934- 1956“, Beitrag von Brecht über Brecht, 1922, 1938 und 1952, Fotografie von Bertolt Brecht, o. Autor, 1939 (Bl. 76RS).- Gedicht „Lotta Svärd“ von Johan Ludvig Runeberg beginnend mit „Noch heute, wenn man dann und wann a traulichen Abendherd trifft einen grauen Kriegsveteran, spricht man von Lotta Svärd…“ (Bl. 77VS/78RS).- Zeichnungen des Courage- Wagens (Bl. 77RS-78VS/79VS/RS).- Zeichnung der Mutter Courage als Karyatide mit den drei Lastern der Menschheit – die Kirche, die Diktatur des Militärs und die Elitegesellschaft – auf dem Kopf von Nicos Kouroushis, einem zyprischen Maler, Graphiker und Bühnenbildner, 1977 (Bl. 80VS).- Kritiken über Bertolt Brecht von Walter Benjamin (1939), Max Frisch (1948), Andrzey Wirth (1957), E. Surkow (1959), Angelika Hurwicz (1964), Alfonso Sastre (1969), Giorgio Strehler (1968), Manfred Wekwerth (1974) und Eric Bentley, o. J., Karikatur von Bertolt Brecht, o. Autor u. J. (Bl. 80RS).- Beitrag über den Dreißigjährigen Krieg (1618- 1648) von Paul Rilla, Friedrich Schiller und Franz Mehring, Titelseite der „Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstreicherin Courasche“ von Hans Jacob Christoffels von Grimmelshausen, 1669, Auszug aus „Beckers Weltgeschichte“, Leipzig 1832 (Bl. 81VS/82RS).- Skizzen des chilenischen Malers, Graphikers und Bühnenbildners Guillermo Deisler, der „Mutter Courage“ mit dem chilenischen Umsturz verbindet (Bl. 81RS-82VS).- Fotografien, o. Autor u. J., und Kurzbiografien von dem musikalischen Leiter Klaus Lenz und dem Choreograph Patricio Bunster, Probenfoto mit Christa Lehmann (Courage), Manfred Heine (Koch), Dietrich Mechow (Feldprediger), Dietrich Zimmermann (Regiemitarbeiter), Heinz- Uwe Haus (Regisseur), Sylvia Kuziemski (Yvette) und Martin Zehner (Zeugmeister), o. Autor (Bl. 83VS).- Impressum: Herausgegeben von der Generalintendanz des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Generalintendant Dr. Gert Beinemann, Chefdramaturgin Sigrid Busch, Redaktion Heinz- Uwe Haus und Grit Goldberg, Gestaltung Hans- Jürgen Keßler, Karikatur von Bertolt Brecht, o. Autor u. J., Literatur- und Quellennachweis, Gesamtherstellung Druckhaus Weimar, Spielzeit 1976/77, Heft 10 (Bl. 83RS).