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Weimar. / Sonntag, den 18. Februar 1844. / Letztes / Konzert / der / Grossherzoglichen Hof-Kapelle / unter Leitung / des / Herrn Kapellmeister Dr. Franz Liszt / im / Großherzoglichen Hof=Theater. / Programm. / Erster Theil. / 1) Symphonie-Satz in C, von F. Schubert. / 2) Duett aus "Wilhelm Tell", von Rossini [...] / 3) Fantasie für Piano und Violine über Motive aus den "Hugenotten", / von Thalberg, vorgetragen von den Herren Dr. Franz Liszt und / Kammer=Musikus Stör. / 4) Ouverture zu "König Lear", von Berlioz. / Zweiter Theil. / 5) Duett aus der "Stummen von Portici" [...] / 6) Solo für Trompete, komponirt und vorgetragen vom Herrn Hof=Musikus / Sachse. / 7) "Engelein mit blonden Haare", Lied von Dr. Franz Liszt, gesungen / von Herrn Götze. / 8) Hexameron, Bravour-Variationen über ein Thema aus den "Puritanern", / komponirt und vorgetragen vom Herrn Dr. Franz Liszt. / 9) Fest-Ouverture von Lambert.
Datum:
Sonntag, 18. Feb. 1844
Datum (zeitliche Klassifikation):
1840-1845
Aufführungsort:
Weimar, Hoftheater
Reihenfolge:
1
Aktanzahl (laut Quelle):
0
Rezension:
NZfM 20 (Nr. 18, 29.2.1844), S. 72 (= zusammenfassende Darstellung über Liszts Weimarer Konzerte). „Hr. Dr. Liszt, unser Capellmeister in außerordentlichen Diensten, hat uns, während seines letzten längeren Aufenthaltes in unserer Residenz, in der That recht Ordentliches geleistet. Die vier von ihm [...] geleiteten Hofcapellconcerte gehörten unstreitig zu den genußreichsten, welche wir seit Hummel's Tode gehabt. Bei Aufführung der Beethoven'schen Symphonie aus C=Moll, Es= und A=Dur bewährte er sich als tüchtiger Orchesterdirigent und - erkämpfte sich unsere Hofcapelle auf's Neue ihren alten, in den letzten Jahren ein wenig verschollenen Ruhm. So wenig wir Liszt's Vortrag Beethoven'scher Claviersonaten überall billigen mögen, so sehr müssen wir ihm, unter unerheblichen Ausnahmen, eine tüchtige Aufführungsweise jener Symphonien nachrühmen, mit welchen freilich unsere Hofcapelle, wenigstens in ihren gewichtvollsten Mitgliedern, schon seit langer Zeit auf's Innigste vertraut war. Es galt da für Hrn. Liszt mehr nur ein Erwecken schlummernder Kräfte, als ein Neuschaffen derselben.“ (Ebd.)