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Staberls Reiseabentheuer, oder: Der englische Bediente
Gattung laut Quelle:
Posse mit Gesang
Theaterzettelkopf:
Weimar. / Mittwoch, den 13. September 1826. / Staberls Reiseabentheuer, / oder: / Der englische Bediente. / Posse in zwei Aufzügen, mit Gesang, von Karl.
UA: 18.12.1816, Isartortheater München;
Da im 1. Akt hauptsächlich Teile aus Bäuerles "Die Reise nach Paris oder Wiesels komische Abenteuer" (UA: 09.01.1816, Leopoldstädter Theater, Wien; ersch. 1823 (Pest, bei Hartleben (in: Bäuerle, A.: Komisches Theater, 5. Bd.))) verwendet wurden, wird Bäuerle hier als zweiter Verfasser genannt. In Weimar wurde Carls Stück zw. 1826-1829 7x unter dem Titel "Staberls Reiseabenteuer oder Der englische Bediente" gespielt, 1858 1x unter dem Titel "Staberl auf Reisen und auf dem Maskenballe", in anderen Städten auch noch unter den Titeln "Staberls Reiseabenteuer, oder: Der Faschingsball", "Staberls Reiseabenteuer in Frankfurt, München und Wien" oder "Staberls Reiseabenteuer zu Mainz und Frankfurt". Ob Seidel (Max Johann Seidel, 1795-1855), der den Staberl spielte, tatsächlich wie in der im Folgenden zitierten Rezension der AmZ Komponist und Autor der in der Aufführung erklungenen Musik (Lieder und Tanz) war, konnte nicht nachgewiesen werden. Darin (AmZ 28 (Nr. 27, 5.7.1826), Sp. 442–447, konkretes Zitat in Sp. 444) heißt es: „In Staberls Reiseabentheuern war unser trefflicher Seidel als Staberl ausgezeichnet, und ergötzte durch fünf oder sechs allerliebste Lieder, deren Worte und Musik eben so wie die hübsche Tanzmusik am Ende des Stücks ihn zum Verfasser haben sollen.“